Repost: Anleitung zum Schreiben einer Seminararbeit mit Zeitplanung

Ein sehr kompetenter Kollege vom Arnold-Gymnasium in Neustadt bei Coburg, Herr Martin Frenkler, hat ein komplettes Kompendium verfasst, wie man eine Seminararbeit mit Libre-Office oder mit Open-Office erstellt. Neben den formattechnischen Dingen, finde ich besonders die zusätzliche Zeitleiste sehr hilfreich. Hier kann man gut sehen, was man wann erledigt haben sollte.

Das Werk steht unter Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Wie formatiert man eine Seminararbeit richtig? Nutze die Formatvorlagen!

UPDATE: siehe unten!

Egal ob Word, Libre Office Writer oder jedes andere Textverarbeitungsprogramm, die meisten Schüler und Lehrer haben keine Ahnung, wie man richtig damit arbeitet. Kein Wunder, dass so manche Seminararbeit wie „Kraut und Rüben“ aussieht und einem beim Erstellen den letzten Nerv kostet.

Die typische – und völlig falsche – Vorgehensweise beim Tippen eines stark gegliederten Textes ist leider häufig so:

Man schreibt als erstes den Gliederungspunkt „1.“ und dann die Überschrift des Absatzes. Den machen wir fett und unterstreichen ihn. Dann zwei Leezeilen und dann losschreiben. Aha! Die Schrift ist zu groß, also etwas kleiner machen. So auf 11 Punkte, das sieht gut aus …

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10 sinnvolle Dinge für Schüler mit dem Handy, dem Computer und dem Internet

  1. Schriftliche Hausaufgaben auch am Computer tippen. Tippen ist in der heutigen Berufswelt eine Grundvoraussetzung. Warum nicht schon mal damit anfangen?
  2. Eine eigene Notenverwaltung z.B. mit Excel oder Libre-Office anlegen und mit der Druchschnittsformel seinen Noten immer im Überblick haben.
  3. Bei YouTube nach Erklärvideos suchen, falls man ein Thema nicht verstanden hat oder sich dafür interessiert.
  4. Die Homepage der Schule im Browser oder im Handy als Lesezeichen setzen, um schnell alle Infos parat zu haben.
  5. Die behandelten Schulbuchseiten abfotografieren. Falls man mal sein Buch vergessen sollte oder unterwegs ist, hat man es immer noch digital dabei.
  6. Den WhatsApp Klassenchat moderieren. Diese Chats sind häufig der Ursprung und der Grund für Cybermobbing. Hier kann man viel Gutes tun!
  7. Sich Fime über Amazon, Netflix, Maxdome, etc. im Original ansehen und den deutschen Untertitel dazu einschalten. Oder noch besser, ganz in der Originalsprache ansehen.
  8. Sich kreativ mit den Neuen Medien betätigen. Hier ein „Super-Beispiel“
  9. Seine Vokabeln digitalisieren, z.B. mit Quizlet. Für viele Schulbücher und viele Sprachen findet man hier Online-Lerndateien. Oft muss man sie gar nicht erstellen, weil sie schon erstellt wurden. Einfach eine Sammlung anlegen.
  10. Sich über den Stoff im Internet informieren: Wenn man z.B. in Englisch den Cornwall und Devon durchnimmt, kann man sich mit Google Earth mal dort umsehen oder sich Bilder von dort ansehen.  „Exeter Cathedral was built in 1112. I looked it up on the internet!“ Damit sind sehr gute Unterrichtsbeiträge garantiert.

Tippen vs. Handschrift

„Finnland schafft das Schreiben mit der Hand ab“. Solche und ähnliche Schlagzeilen könnte man Anfang 2015 den Medien entnehmen. Wie können die Finnen das nur machen? Die Handschrift ist doch ein Kulturgut! In Deutschland erzeugte das in der Öffentlichkeit und in den Schulen einen Entrüstungssturm. Wie so oft wurde aber auch hier nur die Schlagzeile diskutiert, aber nicht die Hintergründe und Zusammenhänge, die sich in den letzten Jahren nun mal geändert haben. Weiterlesen „Tippen vs. Handschrift“