Was Schulbuchverlage nicht leisten (wollen/können) selbst nachgebaut – digitale Lernumgebungen

In mehreren Blogbeiträgen habe ich die momentane Arbeit der Schulbuchverlage kritisiert. Jetzt habe ich die Zeit gefunden, das, was ich schon immer im Unterricht haben wollte, mir für eine Geografie-Schulstunde selbst provisorisch zusammenzubauen: eine volldigitale Lernumgebung.

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digitale Schulbücher – der Stand der Dinge

Seit 2014 ist deutlich Bewegung in die Schulbuchlandschaft gekommen: Hatten bisher große Verlage, wie z.B. Klett eigentlich gar keine digitalen Angebote (bis auf ein paar wenige Ausnahmen, z.B. Übungssoftware), so war der Start der Online-Schulbuchplattform Scook von Cornelsen im Jahre 2014 wie ein Startschuss ins Rennen um die digitale Vorherrschaft auf dem Schulbuchmarkt. Seitdem haben nahezu alle Schulbuchverlage unterschiedliche Angebote und Konzepte, um ein digitales Schulbuch oder digitale Materialien an den Kunden zu bringen. Hier sollen am Beispiel der Verlage Klett, Westermann und Schroedel typische Entwicklungen und Probleme rund um das digitale Schulbuch kurz dargestellt werden:

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10 sinnvolle Dinge für Schüler mit dem Handy, dem Computer und dem Internet

  1. Schriftliche Hausaufgaben auch am Computer tippen. Tippen ist in der heutigen Berufswelt eine Grundvoraussetzung. Warum nicht schon mal damit anfangen?
  2. Eine eigene Notenverwaltung z.B. mit Excel oder Libre-Office anlegen und mit der Druchschnittsformel seinen Noten immer im Überblick haben.
  3. Bei YouTube nach Erklärvideos suchen, falls man ein Thema nicht verstanden hat oder sich dafür interessiert.
  4. Die Homepage der Schule im Browser oder im Handy als Lesezeichen setzen, um schnell alle Infos parat zu haben.
  5. Die behandelten Schulbuchseiten abfotografieren. Falls man mal sein Buch vergessen sollte oder unterwegs ist, hat man es immer noch digital dabei.
  6. Den WhatsApp Klassenchat moderieren. Diese Chats sind häufig der Ursprung und der Grund für Cybermobbing. Hier kann man viel Gutes tun!
  7. Sich Fime über Amazon, Netflix, Maxdome, etc. im Original ansehen und den deutschen Untertitel dazu einschalten. Oder noch besser, ganz in der Originalsprache ansehen.
  8. Sich kreativ mit den Neuen Medien betätigen. Hier ein „Super-Beispiel“
  9. Seine Vokabeln digitalisieren, z.B. mit Quizlet. Für viele Schulbücher und viele Sprachen findet man hier Online-Lerndateien. Oft muss man sie gar nicht erstellen, weil sie schon erstellt wurden. Einfach eine Sammlung anlegen.
  10. Sich über den Stoff im Internet informieren: Wenn man z.B. in Englisch den Cornwall und Devon durchnimmt, kann man sich mit Google Earth mal dort umsehen oder sich Bilder von dort ansehen.  „Exeter Cathedral was built in 1112. I looked it up on the internet!“ Damit sind sehr gute Unterrichtsbeiträge garantiert.