Repost: Anleitung zum Schreiben einer Seminararbeit mit Zeitplanung

Ein sehr kompetenter Kollege vom Arnold-Gymnasium in Neustadt bei Coburg, Herr Martin Frenkler, hat ein komplettes Kompendium verfasst, wie man eine Seminararbeit mit Libre-Office oder mit Open-Office erstellt. Neben den formattechnischen Dingen, finde ich besonders die zusätzliche Zeitleiste sehr hilfreich. Hier kann man gut sehen, was man wann erledigt haben sollte.

Das Werk steht unter Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Wie formatiert man eine Seminararbeit richtig? Nutze die Formatvorlagen!

UPDATE: siehe unten!

Egal ob Word, Libre Office Writer oder jedes andere Textverarbeitungsprogramm, die meisten Schüler und Lehrer haben keine Ahnung, wie man richtig damit arbeitet. Kein Wunder, dass so manche Seminararbeit wie „Kraut und Rüben“ aussieht und einem beim Erstellen den letzten Nerv kostet.

Die typische – und völlig falsche – Vorgehensweise beim Tippen eines stark gegliederten Textes ist leider häufig so:

Man schreibt als erstes den Gliederungspunkt „1.“ und dann die Überschrift des Absatzes. Den machen wir fett und unterstreichen ihn. Dann zwei Leezeilen und dann losschreiben. Aha! Die Schrift ist zu groß, also etwas kleiner machen. So auf 11 Punkte, das sieht gut aus …

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Quellensuche im digitalen Zeitalter – ein paar Gedanken

Wer eine W-Seminararbeit am Gymnasium schreibt oder eine Seminararbeit an der Universität, der kommt an einer Quellensuche nicht vorbei. Studierende haben es verhältnismäßig etwas einfacher als Schüler, da sie Zugriff auf eine komplette Unibibliothek und ein OPAC-System haben. Die „traditionelle“ Quellensuche ist hier leichter. Aber wenn Quellen aus dem Internet verwendet werden, dann starten alle wieder von Null.

Vorweg: eine „traditionelle“ Quellensuche in einer Bibliothek und die Möglichkeiten der Fernleihe sind keine ausgestorbenen Relikte einer früheren Zeit. Auch heute noch ist die wissenschaftliche Literatursuche die Basis für eine gute Arbeit. Die Quellensuche im Internet ergänzt diese lediglich.

Hier ein paar Grundgedanken:

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YouTube für über 65-Jährige?

YouTube bietet auf der eigenen Seite eine interessante Analyse ihrer Nutzer an. Hier kann man sich die beliebtesten YouTube-Videos sortiert nach Alter, Geschlecht und nach Herkunftsland anzeigen und miteinander vergleichen lassen.

Hier zwei Screenshots bei denen Männer und Frauen aus Deutschland in stark unterschiedlichen Alterssegmenten verglichen werden.

Hier die ersten sechs Plätze der Männer:

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10 sinnvolle Dinge für Schüler mit dem Handy, dem Computer und dem Internet

  1. Schriftliche Hausaufgaben auch am Computer tippen. Tippen ist in der heutigen Berufswelt eine Grundvoraussetzung. Warum nicht schon mal damit anfangen?
  2. Eine eigene Notenverwaltung z.B. mit Excel oder Libre-Office anlegen und mit der Druchschnittsformel seinen Noten immer im Überblick haben.
  3. Bei YouTube nach Erklärvideos suchen, falls man ein Thema nicht verstanden hat oder sich dafür interessiert.
  4. Die Homepage der Schule im Browser oder im Handy als Lesezeichen setzen, um schnell alle Infos parat zu haben.
  5. Die behandelten Schulbuchseiten abfotografieren. Falls man mal sein Buch vergessen sollte oder unterwegs ist, hat man es immer noch digital dabei.
  6. Den WhatsApp Klassenchat moderieren. Diese Chats sind häufig der Ursprung und der Grund für Cybermobbing. Hier kann man viel Gutes tun!
  7. Sich Fime über Amazon, Netflix, Maxdome, etc. im Original ansehen und den deutschen Untertitel dazu einschalten. Oder noch besser, ganz in der Originalsprache ansehen.
  8. Sich kreativ mit den Neuen Medien betätigen. Hier ein „Super-Beispiel“
  9. Seine Vokabeln digitalisieren, z.B. mit Quizlet. Für viele Schulbücher und viele Sprachen findet man hier Online-Lerndateien. Oft muss man sie gar nicht erstellen, weil sie schon erstellt wurden. Einfach eine Sammlung anlegen.
  10. Sich über den Stoff im Internet informieren: Wenn man z.B. in Englisch den Cornwall und Devon durchnimmt, kann man sich mit Google Earth mal dort umsehen oder sich Bilder von dort ansehen.  „Exeter Cathedral was built in 1112. I looked it up on the internet!“ Damit sind sehr gute Unterrichtsbeiträge garantiert.

Das perfekte Klassenzimmer

Wenn man als Lehrer bei einer Fortbildung in andere Schulen kommt, beginnt sofort der Blick zu schweifen: „Aha, die haben Dokumentenkameras und WLAN in den Klassenzimmern! Aber dafür fehlen Waschbecken, soso!“

Man vergleicht automatisch die technische und bauliche Ausstattung mit der eigenen Schule und überlegt sich dann, welche Möglichkeiten man hätte, wenn man an dieser Schule und in diesem Klassenzimmer selbst unterrichten würde.

Da stellt sich natürlich die Frage: Wie sieht denn das perfekt eingerichtete und medial ausgestattete Klassenzimmer aus?

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Schulkinowochen – so geht die Organisation leichter

Die alljährlichen Schulkinowochen stehen wieder an. Ab dem 14. bis 18. März 2016 können wieder ganze Klassen in das nächste Kino pilgern und zusammen mit ihren Lehrern einen Film ihrer Wahl ansehen.

Die Diskussion, ob Schulkinowochen sinnvoll sind oder nicht, soll hier jetzt nicht geführt werden. Der Artikel hierzu folgt noch. In diesem Beitrag sollen die Schulen, die sich dazu entschlossen haben mitzumachen, eine kurze Anleitung und weiterführende Links finden, wie sie am besten die Schulkinowochen organisieren können.

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Wo ist der didaktische Ort für das Internet und den Computer?

Unter „didaktischem Ort“ versteht man eine zeitlich begrenzte Phase im Schulunterricht, in der sich Schüler mit einer bestimmten Methode mit dem Stoff auseinandersetzen. Es gibt z.B. die sogenannte Erarbeitungsphase. Hier wird der Stoff im Klassenverband besprochen und vielleicht ein Tafelbild dazu entwickelt. Dann gibt es noch z.B. die Sicherungsphase. Hier wird durch Verständnisfragen oder durch Übungen überprüft, ob die Teilziele verstanden wurden. Es gibt noch weitere didaktische Orte, die oftmals ähnliche Bedeutungen haben können und ineinander übergehen, z.B. die Instruktionsphase, die Motivationsphase, der Transfer, die Übungsphase u.v.m.

Wo kann passt da die Nutzung der Neuen Medien am besten rein?

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