schlecht notiert ist halb vergessen! Notizen mit OneNote verwalten.

Seit fast einem Jahr bin ich nun Nutzer der Microsoft Software/App „OneNote“. Vorher hab ich mich mit anderen Notizprogrammen, wie z.B. Evernote beschäftigt, war aber nie wirklich zufrieden. Für mich waren echte Notizzettel oder Lehrerplaner immer noch die erste Wahl. Das hat sich mit OneNote grundlegend geändert.

OneNote ist tatsächlich für mich persönlich das beste Notiztool, das ich kenne. Ich konnte damit endlich den letzten Schritt in die papierlose Unterrichtsvorbereitung und Informationsverwaltung machen. Meine Termine und Noten verwalte ich schon länger völlig problemlos mit dem Apple Calendar und der Notenbox. Zusammen mit OneNote habe ich dem analogen Lehrerdasein entgültig abgeschworen. Ich mache jetzt ALLES digital: Entweder im Klassenzimmer mit meinem Tablet oder daheim am Arbeitsplatz mit meinem Rechner.

OneNote bietet mehrere Features, die die Produktivität, die Übersicht und das Verwalten deutlich erleichtern. Hier sollen einige augezählt werden, die ich für wichtig halte:

  • OneNote funktioniert auf allen Plattformen einwandfrei und synchronisiert sich völlig unproblematisch. Das konnten zwar andere Programme auch, aber die App-Anpassung z.B. ans Smartphone ist deutlich besser gelungen. OneNote lässt sich z.B. als Widget auf dem Startscreen eines Handys einbetten und ist dadurch schneller einsatzbereit. Auf dem Tablet kann man die Touch-Sensitivität voll ausnutzen und am Rechner gibt es ein Browserplugin, mit dem man bequem Text und Bilder verknüpfen und bearbeiten kann. Alles greift sehr gut ineinander.
  • Das Layout von OneNote ist viel besser als das seiner Konkurrenten. Es basiert auf auf einem Reitersystem und ist sehr übersichtlich, leicht verständlich und handlich.
  • Die Kooperationsmöglichkeit mit mehreren Nutzern funktioniert gut. Schon nach wenigen Sekunden konnte man sehen, was andere ergänzt oder verändert haben. Das Nachverfolgungsprinzip (Wer hat was gemacht?) ist klar verständlich am rechten Rand neben der neuen Notiz angezeigt.
  • OneNote ist aufgrund seiner offenen Bearbeitungsfläche, die theoretisch unendlich nach rechts und unten ausgedehnt werden kann, auch „präsentationstauglich“. Als ich die erste OneNote-Präsentation sah, dachte ich, dass es eine Prezi-Präsentation war. Der Referent hatte eine OneNote-Seite auf seinem Tablet geöffnet. Dort hatte er auf verschiedenen Stellen Bilder, Dateilinks, Text und Grafiken abgelegt. Durch Zoomen und Verschieben wurde eine sehr schöne Präsentation daraus.
  • OneNote verfügt über eine Fotofunktion, mit der sich Fotos gerade richten lassen.Gerade Texte abzufotografieren und sauber abzulegen, war schon immer mein sehnlichster Wunsch.
  • Abfotografierter Text wird sogar nach Wörtern durchsuchbar.
  • Das Programm verzichtet auf sehr viel Schnickschnack und kommt sehr geradlinig und schlicht daher. Es gibt keine Pull-down Menüs und nur wenige Einstellungsparameter. Man kann also auch wenig falsch machen oder sich in Menüs verlaufen.

Ich bin von OneNote absolut überzeugt und kann es uneingeschränkt empfehlen. Es hat meinen Arbeitsalltag effizienter und angenehmer gemacht.

 

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