Neue Serie: Was Eltern wissen sollten – Moderne Medien in der Erziehung vom Kleinkindesalter bis zum Jugendlichen

Die Neuen Medien sind Teil der Erziehungsarbeit von Eltern geworden. Es muss zuhause geregelt werden, wie häufig der Computer genutzt wird oder ab welchem Alter das Kind sein erstes Handy bekommt. Viele Eltern sehen sich zum ersten Mal mit diesem Thema konfrontiert und sind deshalb oft ratlos oder sogar überfordert.

In der Blogserie „Was Eltern wissen müssen“ sollen wichtige Fragen geklärt werden, die den heimischen Erziehungsbereich betreffen. Es werden konkrete Verhaltensregeln und Vorgaben gegeben, die alle auf der neuesten MoFAM – Mobile Medien in der Familie Studie vom JFF e.V., dem Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis in München basieren.

Bei der Blogserie werden immer einzelne Themen aus der Studie aufgegriffen und sehr stark verkürzt auf wenige konkrete Handlungsempfehlungen reduziert.

Los gehts mit Empfehlungen zur Mediennutzung vom Kleinkindesalter bis zum Jugendlichen:

  • Die Studie empfiehlt Eltern bis zum zweiten Lebensjahr ihres Kindes einen zurückhaltenden Umgang mit Medien insbesondere als Reizquelle. Die Eltern sollten hier sehr sensibel vorgehen. Die Rolle der Eltern bei der Medienbeschäftigung sollte lenkend sein.
  • Ab dem dritten Lebensjahr sollen Eltern Kindern eine möglichst vielseitige Auseinandersetzung mit Medien ermöglichen. Die Kinder dürfen dabei aber nicht überfordert werden.
  • Im Vorschulalter sollten die ersten Berührungen mit mobilen Medien und Online-Angeboten gemacht werden.
  • Zu Beginn des Schulalters sollten Eltern die Mediennutzung ihres Kindes nicht aus den Augen verlieren. Die gemeinsame Medienbeschäftigung von Eltern und Kindern wird in diesem Alter noch nicht als störend vom Kind empfunden.
  • In den darauffolgenden Jahren muss den Eltern bewusst sein, dass beim Prozess des Heranwachsens des Kindes zum Jugendlichen immer stärkere Autonomiebestrebungen auftreten werden und die gemeinsame Beschäftigung mit den Neuen Medien als störend empfunden wird. Die Hernwachsenden versuchen den Einfluss der Eltern auf den Medienkonsum zu vermeiden und wollen selbstbestimmt ihren Medienumgang gestalten.

Im nächsten Blogeintrag wird es um die Sorgen und Ängste von Eltern gehen.

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