Die Notwendigkeit des Streamlinings bei der Schulentwicklung

Wohin geht die digitale Zukunft in der Schullandschaft? Werden Schüler schon in wenigen Jahren nur noch ein Tablet bekommen, auf dem alle Schulbücher drauf sind? Wird es in Zukunft noch eine Kreidetafel geben oder sollen wir uns auf mebis und Smartboards stürzen? Wie soll unsere Lernumgebung aussehen?

Es ist schwer diese Frage zu beantworten, aber eines steht fest: sie wird sich verändern. Dieser Schluss ist zwingend notwendig und logisch, da Mehrwerte und Arbeitserleichterung alte Medien irgendwann redundant werden lassen. Die Innovationen drängen von außen in die Schule und werden, gerne mal mit Zeitverzögerung, übernommen. Der Bildplattenspieler wurde durch die DVD komplett ersetzt, das Tonband erst durch Kassetten, dann durch die Audio-CD und zuletzt durch das mp3-Format. Die bedruckbare Overheadfolie ist ausgestorben und an ihre Stelle ist Beamer und Computer getreten. Zu dieser Liste gesellen sich immer neue Beispiele.

Dieser Innovationsprozess ist kontinuierlich und darf natürlich nicht vernachlässigt werden. Ruht man sich zu lange auf dem Status Quo aus, müssen Innovationssprünge geleistet werden, die nur mit Protesten und Aufwand einhergehen. Eine Schule muss also konsequent und zielführend eine Strategie der medialen Innovation verfolgen. Leider ist die Realität komplett anders. Computer werden dann erneuert, wenn Geld da ist. Es werden IPad-Klassen installiert, ohne Lehrer zu haben, die wissen, wie man damit Unterricht macht, weil es gut für die Aussenwirkung der Schule ist und man einen Presseartikel dazu schrieben kann. Es werden teure Smartboards an Klassenzimmerwände geschraubt, nur damit der Lehrer sie nicht einmal einschaltet.

In der Schule sollten die Neuen Medien zwei Grundprinzipien, die auch zugleich Auschlussskriterium sind, folgen:

sie sollten sicher und zuverlässig sein.

Sie sollten mindestens einen echten und deutlich erkennbaren Mehrwert zu ihrem Vorgängermedium haben

Ein Beispiel: eine digitale Wandkarte kann mit der entsprechenden Software auf der Projektionsfläche vergrößert werden. Dies erhöht die Übersichtlichkeit und erleichtert die Orientierung sowie das Verständnis. Eine alte analoge Wandkarte kann das nicht. Der eine echte Mehrwert ist klar vorhanden. Es wäre ein Fehler eine weitere analoge Wandkarte zu kaufen, falls die alte eines Tages ersetzt werden müsste, vorausgesetzt die finanzielle Situation lässt es zu.

Noch ein Beispiel: es soll ein neuer Klasensatz Schulbücher angeschafft werden. Mehrere Anbieter sind im Rennen und werben um die Zustimmung der Fachbetreuer und Lehrer. Sollte nicht die Verlage in die nähere Auswahl kommen, die auch eine EBookversion des Schulbuchs mit a

„E-Learning für Einsteiger – Grundlagen, Rahmenbedingungen und Praktisches zur Mediendidaktik“

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